Mein Jahr 2025 war geprägt von Neuausrichtungen, der Suche nach neuen Routinen und einem neuen Alltag als Familie. Ich hab große Entscheidungen getroffen, wenig Urlaub gemacht, und meinen Umsatz deutlich mehr als verdoppelt.
Jetzt, Ende Dezember, bleibt mir vor allem ein Gefühl: Das war alles genau richtig so.
Viele Entscheidungen aus diesem Jahr werden mein Business für die nächsten Jahre prägen – und es fühlt sich an, als hätte ich 2025 einen verdammt guten Grundstein gelegt für alles, was da noch kommt. Ich bin meinem „Business-Kern“ und dem, wofür ich stehen möchte, einen riesengroßen Schritt näher gekommen und als Unternehmerin sehr gewachsen.
In diesem Jahresrückblick nehm ich dich mit hinter die Kulissen: Die Highlights, die Dinge die nicht so rund liefen, die Zahlen. Und es gibt auch einen kleinen Ausblick auf 2026, das direkt im Januar eine weitere riesengroße Veränderung für mein Business mit sich bringen wird. 👀
Du kannst dir den Jahresrückblick auch als Video anschauen oder hier als Podcast anhören:
Meine Highlights in 2025
Starten wir doch mal mit den Dingen, die in diesem Jahr wirklich richtig gut liefen:
„Komm, wir machen das direkt Anfang Mai“
Den Newsletter von Tim Gelhausen lese ich schon viele Jahre. 2021 hab ich Tim auf einer Workation persönlich kennengelernt und wir haben schnell gemerkt, dass wir in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich ticken.
Im März diesen Jahres hat Tim in einem Newsletter geschrieben, dass er ein neues Angebot zum Thema KI rausbringen will – nachdem ich literally am Tag vorher selber noch drüber nachgedacht hatte, wie ich mich in dem Bereich zukünftig aufstellen will.
Aus dem Bauch raus hab ich dann entschieden, Tim einfach mal zu fragen, ob wir da nicht was zusammen auf die Beine stellen wollen. Turns out: Ihm diese Sprachnachricht zu schicken war wohl die beste Entscheidung, die ich 2025 getroffen hab.
Er hat nämlich direkt ja gesagt. Eine Woche später haben wir uns in seinem Büro in Köln getroffen und einen Plan ausgetüftelt für das, was jetzt unsere gemeinsame Membership Mission KI ist.

Das war Mitte März – und keine anderthalb Monate später, nämlich Anfang Mai, haben wir bereits gelauncht. Rückblickend weiß ich auch nicht mehr so genau, wie wir es in so kurzer Zeit geschafft haben, das Angebot nicht nur zu vermarkten, sondern auch alle Inhalte für die Version 1.0 von Mission KI zu erstellen. Das war definitiv die arbeitsreichste Phase in diesem Jahr, aber es hat sich verdammt gelohnt.
Plötzlich hatten wir nämlich über 430 (vierhundertdreißig!) aktive Mitglieder. Das hat alles übertroffen, was wir uns als Ziel gesetzt hatten – und nicht nur was den Umsatz (und die wiederkehrenden Einnahmen) angeht, war Mission KI und die Zusammenarbeit mit Tim eins meiner absoluten Highlights in diesem Jahr:
Es ist ein Projekt geworden, an dem ich unfassbar gerne arbeite. Ich hab ja eh Spaß daran, mich viel mit KI und neuen Workflows zu beschäftigen. Inhaltlich ist das also eh top.
Es sind aber auch noch weitere Gründe:
- Theoretisch müssen wir „nur“ dafür sorgen, dass unsere bestehenden Mitglieder bleiben – und machen dadurch immer wieder Umsatz, ohne dass wir neu verkaufen müssen. Wir können uns also sehr darauf fokussieren, ein richtig gutes Produkt zu liefern.
- Wir können uns die Arbeit aufteilen. In Mission KI gibt es z.B. jeden Monat einen Live-Praxis-Workshop – alleine wäre mir das vermutlich zu viel; da wir uns dort aber abwechseln, bin ich nur jeden zweiten Monat dran, was das ganze deutlich entspannter macht. Und wenn einer von uns mal ausfällt, können wir das gut abfangen.
So sehr ich es liebe, alleine zu arbeiten, aber das ist schon auch sehr nice.
Und ih freu mich jetzt schon sehr drauf, 2026 (und darüber hinaus) mit Tim gemeinsam Mission KI voranzubringen!

Hab ich jetzt endlich meine Nische gefunden?
Der Start von Mission KI im Mai hat in meinem Business dann eine ganze Menge angestoßen und verändert.
Ich hab darüber in dieser Podcastfolge ausführlicher gesprochen und werde hier jetzt nicht den ganzen Prozess nochmal aufrollen, das würde diesen Jahresrückblick viel zu lang machen.
Deswegen springen wir zur zweiten wichtigen Entscheidung in diesem Jahr:
Ich lasse mein bisheriges Hauptprojekt – die Toolkiste – erstmal ruhen und fokussiere mich voll auf System & Flow.
System & Flow hab ich im April 2024 gestartet (kurz vor der Geburt meiner Tochter nochmal ne neue Domain gekauft, klar), mit dem Plan, hier anderen Soloselbstständigen zu zeigen, wie sie mit Notion eine Schaltzentrale für ihr Business aufbauen können.
Und im Sommer hab ich dann entschieden:
- Ich brauche mehr Fokus. Die Toolkiste und System & Flow gleichzeitig wird einfach zu viel; ich werde meinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht, wenn ich beides mache.
- Also lasse ich die Toolkiste seit Juli erstmal ruhen. Einen YouTube-Kanal mit über 20.000 Abos, in den ich 6 Jahre Arbeit gesteckt hab, mal eben links liegen zu lassen und einen neuen zu starten, war gelinde gesagt etwas beängstigend, aber am Ende das einzig sinnvolle.
- Bei System & Flow geht es weiterhin um Notion, aber eben nicht nur. Stattdessen geht es um das, was dahinterliegt: Solopreneuren dabei zu helfen, ihr Business effizient und gleichzeitig entspannt zu führen. Das geht mit einem guten Notion-Setup, aber eben auch mit den richtigen KI-Workflows.
Das war definitiv keine leichte Entscheidung, aber meine Güte, ich bin so froh, dass ich diesen Weg eingeschlagen hab.
Denn ich hatte jahrelang zwar ein Business, das mir Spaß gemacht und genau den Lifestyle ermöglicht hat, den ich haben wollte. Aber ich hätte nie mit 100% Sicherheit gesagt, dass ich meinen Weg, meine ✨Nische✨ gefunden hab – das ist jetzt anders.
Ich liebe es, explizit mit anderen Soloselbstständigen zu arbeiten.
Ich liebe es, dass ich mich den ganzen Tag mit Themen beschäftigen kann, für die ich wirklich brenne und die mir leicht fallen.
War es das jetzt also für die Toolkiste? Ich weiß es noch nicht. Der bestehende Content wird sicher online bleiben, aber ob nochmal was Neues dazukommt, kann ich Stand heute nicht sagen.
2026 wird definitiv ein System & Flow-Jahr 🙌🏼
Von 200 auf 3.200
Als ich letztes Jahr System & Flow als neue Marke ins Leben gerufen hab, war mir schnell klar: Das darf jetzt gerne schnell wachsen.
Alle 8 Business-Jahre vorher hab ich immer ausschließlich auf organischen Content und organisches Wachstum gesetzt – und während mir das auch nach wie vor wichtig ist und ich immer auf Content setzen werde (dazu später noch mehr), hab ich 2025 zum allerersten Mal auch Ads geschaltet.
Was dazu geführt hat, dass die brandneue E-Mail-Liste für System & Flow von 200 Kontakten im Januar auf knapp 3.200 Kontakte im Dezember gewachsen ist. Das ist schon sehr nice.
Insgesamt hab ich ungefähr 10.000€ Werbebudget ausgegeben:

Ich bin weit weg von Ads-Profi und hab bisher hauptsächlich ganz simple Lead-Kampagnen für meine Freebies geschaltet, aber irgendwo muss man ja anfangen.
Am besten lief die Kampagne für mein Notion-Freebie mit den 77 Notion-Ideen für Solopreneure – wenn ich die Tripwire-Einnahmen gegenrechne, liegt der Leadpreis hier bei 1,18€. Wie gesagt, kein Profi, aber damit bin ich schon zufrieden. 😄
Ein neuer Familienalltag
Letztes Jahr bin ich Mama geworden, was natürlich alles einmal aufgewirbelt und durcheinander geworfen hat. Und nachdem ich einige Monate gebraucht hab, um in meine neue Mama-Rolle reinzufinden, mussten wir ja generell auch unseren Alltag einmal neu sortieren.
Das haben wir dieses Jahr geschafft.
Unsere Tochter geht seit Sommer in die Kita, und seit die Eingewöhnung abgeschlossen ist, kann man wirklich sagen: Wir haben unseren neuen Familienalltag gefunden – und das fühlt sich sehr gut an.

Ich hatte wirklich keine Ahnung, wie es sein würde, ein Kind zu haben, Mama zu sein. In meinem Freundeskreis war ich die erste, die ein Kind gekriegt hat, und rückblickend bin ich auch sehr froh darüber, dass ich überhaupt keine Vergleichswerte hatte.
(Natürlich sollte man die eigene Situation eh nie mit anderen vergleichen, aber sind wir ehrlich, man macht es ja trotzdem ständig.)
Ist jetzt alles immer easy-peasy? Nope, definitiv nicht. Wenn mein Tag mal wieder um 18 Uhr beendet ist, weil die Kleine nur auf/neben/an mir schlafen will, ist das oft f*cking anstrengend.
Selbstbestimmtheit ist einer meiner wichtigsten Werte, und gerade abends und nachts bin ich wirklich das Gegenteil von selbstbestimmt. Und so ist das Mama-Sein das wohl schönste und herausforderndste, was ich mir vorstellen kann. 🙂
Was 2025 nicht so rund lief
Das Jahr hatte viele Highlights, aber es gab natürlich auch den ein oder anderen Punkt, der nicht ganz so rund lief.
Nice try: Mein Podcast-Experiment
Weihnachten 2024 hatte ich eine Idee: Einen „Working in Public“-Podcast, bei dem ich ganz transparent teile, wie ich System & Flow als neue Marke aufbaue, neue Umsatzquellen schaffe, Reichweite kreiere und so weiter.
Da ich bei solchen neuen Ideen meistens nicht lang fackle, hab ich am 1. Januar direkt die ersten drei Episoden meines Business-Logbuchs veröffentlicht.
Und so hat mich der Podcast durch das ganze Jahr 2025 begleitet – aus den geplanten wöchentlichen Episoden wurde nach den ersten 4,5 Monaten aber eine sehr lange Pause über den Sommer. Im September hab ich hochmotiviert wieder angefangen, nur um nach 8 Episoden doch wieder aufzuhören.
Ich hab meinen Flow für diesen Podcast einfach nie wirklich gefunden. Deswegen ist das ein Projekt, das es nicht mit ins Jahr 2026 schaffen wird – so gerne ich die Folgen auch aufgenommen hab und so positiv das Feedback war.
Woran liegt’s, dass ich den Podcast eher als gescheitertes Experiment bezeichnen würde? Das hier sind meine Theorien:
- Das ✨Warum✨ dahinter war für mich nie ganz klar. Ist der Podcast Marketingkanal für System & Flow, also will ich darüber auch Kund:innen für meine Angebote gewinnen? Nutze ich ihn für Personal Branding? Alles ein bisschen, aber nichts so richtig.
- Nach einigen Monaten hat sich das Konzept für mich etwas ausgelutscht angefühlt. Ich hab jede Woche davon erzählt, woran ich gearbeitet hab – und während ich sowas bei anderen ultraspannend finde, kam es mir bei mir selbst irgendwie langweilig vor. 😅
- Das gute alte Thema Fokus. Auf allen Hochzeiten zu tanzen ist einfach nicht so leicht. Meine Content-Routine ist mir eh etwas abhanden gekommen (dazu gleich mehr) – und aus den genannten anderen Gründen war dann der Podcast das, was ich als erstes aus der Wochenplanung rausgeschmissen hab.
Eine kleine Träne weine ich meinem Logbuch schon nach, aber ich hab schon einen anderen Plan, wie ich auch weiterhin Einblicke in mein Business teilen will. Auch dazu gleich mehr 🙂
Eine fehlende Content-Routine
Der gerade schon angesprochene neue Familienalltag hat natürlich auch meine Arbeit(szeiten) verändert. In einem früheren Leben hab ich in arbeitsintensiven Phasen halt einfach mehr gearbeitet, abends lange im Coworking Space gesessen, Wochenenden durchgearbeitet – alles Dinge, die ich jetzt nicht mehr machen kann und auch gar nicht möchte.
Durch den Launch von Mission KI und meinen neu gefundenen Fokus auf System & Flow standen dieses Jahr aber jede Menge Projekte an, die sehr viel Zeit eingefordert haben.
Die Arbeitszeit, die ich zur Verfügung hab, ging dann häufig an genau diese Projekte – was dazu geführt hat, dass meine mir eigentlich so heilige Content-Routine häufig gelitten hat.

Es gab zu viele Wochen, in denen es kein neues YouTube-Video gab oder in denen ich nur einen (oder gar keinen) statt der geplanten zwei Newsletter geschrieben hab. Das zu ändern, ist auf meiner Prioritätenliste für 2026 ganz oben – denn Content ist schon immer mit die wichtigste Säule in meinem Business gewesen.
Never ending Admin-Stuff
Eins der größten Projekte in diesem Jahr war eins, von dem niemand so wirklich was mitbekommen hat: Ich hab nämlich mein Einzelunternehmen in eine GmbH umgewandelt!
Das lief insofern nicht rund, als dass es einfach ewig gedauert hat.
Im Januar hab ich das Projekt angestoßen (inkl. Steuerberaterwechsel). Anfang Mai war ich beim Notar, um die GmbH zu gründen, und erst Ende September war die Umwandlung dann final abgeschlossen, als ich endlich auch eine Steuernummer hatte.
Ich hatte also neun Monate lang ständig diesen Admin-Kram im Hinterkopf, der sehr viel Mental Load in Anspruch genommen hat. Langfristig bin ich sicher, wird sich das lohnen; dieses Jahr war es aber oft einfach nur nervig. 😄
Was ist nochmal Sport?
Ein Lebensbereich, der 2025 extrem gelitten hat, ist Sport und Bewegung. Vor meiner Schwangerschaft hatte ich eine soo gute Sportroutine, in die ich aber seitdem nicht ansatzweise wieder reingefunden hab.
Zwischen Arbeit und Familienzeit hab ich dafür einfach keine Zeit eingeräumt, sag ich wie’s ist.
Glücklicherweise hab ich hier aber schon angefangen, gegenzusteuern: An meinem Geburtstag Mitte Oktober hab ich nämlich entschieden, dass ich hier dringend was ändern muss, und mich wieder im Fitnessstudio angemeldet.

Und ich bin sogar auch hingegangen – 3x die Woche, so lange, bis mich im Dezember ein Kita-Infekt völlig aus den Socken gehauen hat. Aber hey, ich hab mir immerhin schon mal selber bewiesen, dass ich das mit der Sportroutine noch kann; und nach Weihnachten kann ich dann auch wieder loslegen.
2025 in Zahlen
Schauen wir als nächstes auf ein paar Zahlen und Fakten (Stand 22.12.2025). Die beziehen sich alle auf System & Flow:
- Unique Visitors auf der Website: 34.303
- Seitenaufrufe: 58.822
- Newsletter-Abos: 3.163
- Instagram-Follower: 351 (nur durch die Ads, ich mach bisher kein Instagram)
- YouTube-Abos: 701
- Veröffentliche YouTube-Videos: 17
- Veröffentlichte Blogartikel: 10
- Versendete Newsletter: 76 (das ist wirklich der reine Newsletter, dazu kamen natürlich noch Produktmails, Verkaufsmails etc.)
- Neue Kund:innen in der Notion-Formel: 61
- Aktive Mitglieder in Mission KI: 515
Und wo wir bei Zahlen sind – meinen tatsächlichen Umsatz werd ich hier nicht teilen; was aber vielleicht auch interessant ist: Meine Umsatzentwicklung der letzten Jahre (ab Start meiner Fulltime-Selbstständigkeit im Juni 2019).
Ja, doch, da hab ich schon einige gute Entscheidungen getroffen dieses Jahr.

Ausblick auf 2026
Das war’s mit Rückblick – jetzt schauen wir aber auch noch nach vorne, denn ich kann dir jetzt schon sagen, dass 2026 einige Veränderungen und neue Projekte mit sich bringen wird.
Die größte Veränderung
Und wir starten direkt mit der größten Veränderung *Trommelwirbel*: Ab dem 01.01.2026 bin ich nicht mehr soloselbstständig. 👀 Dann startet mein erster Angestellter – der gleichzeitig auch mein Ehemann ist. 😄
Dass Kevin anfängt, bei mir im Unternehmen zu arbeiten, ist aber, anders als man vielleicht vermuten könnte, keine unternehmerische Entscheidung aka „Ich will jetzt skalieren und Team aufbauen“. Das ist ungefähr das letzte, was ich will 😂
Es ist vielmehr eine Lifestyle-Entscheidung, da wir beide festgestellt haben, dass wir unseren so flexiblen Familienalltag gerne beibehalten möchten. Kevin ist nämlich bis Ende des Jahres noch in Elternzeit und geht jetzt eben nicht zurück in seinen alten Job, sondern startet bei mir.

Ich bin ehrlich: Ich hab lange überlegt, ob ich das öffentlich teile oder ob er einfach im Hintergrund mitarbeitet und nach außen hin niemand was davon mitkriegt.
Immerhin hab ich mich hier auf die Zielgruppe der Soloselbstständigen spezialisiert, weil ich selber auch eine bin, und das auch immer gerne war. Ich hab null Interesse daran, ein Team aufzubauen; ganz im Gegenteil. Wie also kommt das jetzt rüber, wenn ich plötzlich doch nicht mehr alleine arbeite? Bin ich dann noch glaubwürdig?
So sah mein Gedankenkarussell einige Monate aus, bis ich dann entschieden hab: Ich hab keine Lust, ewig irgendwas zu verstecken, was mein Business und meine Arbeitsweise so verändern wird.
Wenn mich jetzt jemand für unglaubwürdig hält, so be it. 😅
Mittlerweile kann ich absolut dahinter stehen, dass wir jetzt eine Art Familienunternehmen sind – ich werde nach wie vor das Gesicht von System & Flow sein, ich werde den Content erstellen, und ich werde auch meine Kund:innen betreuen.
Dass wir jetzt zu zweit im Unternehmen arbeiten, schafft aber natürlich nochmal ganz neue Möglichkeiten, und es wird (für uns alle) ein großer Prozess, im Laufe des Jahres herauszufinden, wie die konkret aussehen werden.
Was mir 2026 besonders wichtig ist
Die fehlende Content-Routine hab ich ja vorhin schon angesprochen – und es steht auf meiner Liste der Prioritäten ganz oben, die im neuen Jahr wieder zu etablieren. Content schafft Reichweite, schafft Sichtbarkeit, schafft Umsatz, und ist dadurch schlicht und einfach nicht verhandelbar.
Der Plan:
- Ich will 2026 insgesamt 100 YouTube-Videos veröffentlichen. Das werden vermutlich nicht konstant 2 pro Woche sein; ich könnte mir auch mal sowas wie Themenwochen vorstellen oder andere Formate. Hauptsache, am Ende sind es 100 Videos, die alle meine Traumkundin ansprechen.
- Ich will jede Woche einen Blogartikel veröffentlichen. Das werden sicher auch einige Artikel sein, deren Basis ein YouTube-Video ist, aus dem KI dann einen Artikel gemacht hat – aber nicht nur. Den Blog will ich nämlich auch für die Einblicke in mein Business nutzen, die es dieses Jahr im Podcast gab; ich will hier Persönliches teilen (z.B. Monatsrückblicke) und den Blog nutzen, um meine Personal Brand zu stärken. An diesem Jahresrückblick, der 100% ohne KI entstanden ist, merk ich einmal mehr, dass mir das Schreiben an sich einfach auch so viel Spaß macht, dass ich das wieder mehr machen möchte.
- Ich will 2 Newsletter pro Woche schreiben. Das war auch schon der Plan für 2025, ist aber aus den genannten Gründen nicht ganz aufgegangen. Da E-Mail-Marketing mein Nr. 1 Verkaufskanal ist und bleibt, ist mir der Newsletter aber extrem wichtig. Hier kannst du dich anmelden, falls du noch nicht dabei bist.
- Und vielleicht kommt mit Instagram auch ein ganz neuer Content-Kanal dazu. Das war für mich bisher nie eine Option, weil ich ein viel größerer Fan von Longform-Content bin und für Plattformen wie Instagram nie Zeit einräumen wollte. Ab Januar hab ich aber ja nun einen Angestellten, der sich darum kümmern könnte. 😄 Ist aber noch nicht fix, we’ll see.
Wir leben in Zeiten des KI-Slops (generischer KI-erstellter Content, der wie wild ins Internet geballert wird) – das ist für mich aber kein Grund, weniger Content zu erstellen; ganz im Gegenteil.
Es wird 2026 umso wichtiger, sein Gesicht zu zeigen, Haltung und Meinung zu teilen, und deinen (potenziellen) Kund:innen zu zeigen, wer du bist und wofür du stehst.
Was für 2026 schon geplant ist
Das ganze Jahr schon im Dezember durchzuplanen, hab ich schon lange aufgegeben – das würde eh nicht aufgehen. Trotzdem gibt es einige Dinge, die jetzt schon fix geplant sind und auf die ich mich sehr freue:
Im Januar starte ich in das Funnel-Mentoring von Caro und Johanna. Das werde ich nutzen, um den Verkaufsfunnel für die Notion-Formel zu optimieren, sodass ich dafür (wahrscheinlich) gar keine Live-Verkaufsaktionen mehr haben werde. Das wär zumindest mein Wunsch.
Es gibt bereits einen Evergreen-Funnel (wenn du dich für diese Videoserie anmeldest, erhältst du am Ende ein Angebot für den Kurs), der hat aber noch einiges an Verbesserungspotenzial. 🙂

Wahrscheinlich werde ich den Kurs selbst in dem Zuge auch nochmal etwas überarbeiten und optimieren.
Für Mission KI planen wir aktuell einen großen Live-Launch, der wohl im April stattfinden wird. Abgesehen davon wird es einige kleinere Promo-Aktionen geben – 2025 haben wir bspw. einen fünftägigen CustomGPT-Sprint veranstaltet und am Ende Mission KI als Upsell angeboten. Sowas in die Richtung wird es vermutlich ab und zu mal geben; vielleicht auch mal nur von Tim oder nur von mir.
Und, worauf ich mich fast am meisten freue: 2026 geht’s im August wieder nach Kanada! Ich hab 2022 auf unserer Hochzeitsreise mein Herz an dieses Land verloren. Deswegen waren wir 2023 direkt wieder da, und nach zwei Jahren Pause ist es jetzt wirklich mal wieder Zeit. 🙂

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Mein Hauptangebot ist und bleibt auch 2026 die Notion-Formel: Der Kurs, in dem du lernst, wie du dir in Notion eine Schaltzentrale für dein Business aufbaust. Wenn du also endlich Ordnung und Struktur in dein Business und deine Arbeitsabläufe bringen willst, hier entlang. 🙂
Schon länger denke ich darüber nach, ein Anschlussangebot an die Notion-Formel zu erstellen, in dem meine Kund:innen auch darüber hinaus weiter mit mir zusammenarbeiten können. Und es sieht so aus, als hätte Notion selbst mir dafür die Steilvorlage geliefert.
Die Notion AI hat nämlich 2025 ein riesengroßes Upgrade erhalten, was dazu geführt hat, dass ich mittlerweile nahezu alle meiner eigenen KI-Workflows über Notion laufen habe. In ChatGPT oder Claude selbst arbeite ich nur noch super selten.
Und genau darum wird es wohl auch in besagtem Anschlussangebot gehen: Wie du dir in Notion ein Komplettsystem aus KI-Workflows und Automatisierungen aufbaust, um maximal effizient und von einem zentralen Ort aus zu arbeiten.
Das Angebot richtet sich ganz bewusst an fortgeschrittene Notion-User, denn ein gut organisiertes Notion-Setup ist die absolute Grundvoraussetzung dafür, effizient mit der Notion AI zu arbeiten. Mir schwebt aktuell ein 3-Monats-Programm mit intensiver Betreuung und Feedback von mir vor – schauen wir mal, was es am Ende wird.
Und dann gibt’s natürlich noch Mission KI: Die Membership von Tim und mir, bei der du lernst, wie du als Solopreneur:in KI generell gewinnbringend in deinem Business einsetzen kannst (losgelöst von Notion). Wir haben schon sehr viele sehr coole Dinge für 2026 geplant!
Puh, wann hab ich zuletzt einen Blogartikel mit über 3.500 Wörtern geschrieben? Lange her. 😄 Das war mein Jahresrückblick für 2025 – ein sehr prägendes Jahr für mich, das sehr viel angestoßen und, wie ich glaube, den Grundstein für sehr viel Gutes in den nächsten Jahren gelegt hat.
Hast du Fragen? Anmerkungen? Schreib sie in die Kommentare – ich lese und beantworte alles!

Hallo Lea, ich verfolge Deinen Werdegang schon länger und habe auch den Masterclass Kurs Elementor und WordPress bei Dir gebucht. Du vermittelst die Inhalte sehr gut und verständlich und ich erstelle in meinem Ruhestand gerne Web-Seiten. Auch nutze ich KI-Tools (ChatGPT, Claude und auch Copilot), wobei mir diese Tools immer noch etwas fremd sind, obwohl ich sie genial finde.
Was mir besonders gefällt ist die Tatsache, dass Du weiterhin auf dem "Boden" bleibst und geerdet bist.
Mache weiter so.
PS: Auch ich bin eine Kanada-Fan.
Martin
Danke für deinen Kommentar und das schöne Feedback, Martin! 🙂
Hi Lea, schön dich bei der Jahresrückblog 2025 Challenge von Judith Peters zu sehen.
Ich habe dieses Jahr ENDLICH mein Notion-Area komplett strukturiert, nachdem ich ein paar Videos von dir gesehen hab. Das initiale Mission-KI-Event hab ich auch gesehen – ich war ziemlich beeindruckt und dachte gleich: Das wird sehr erfolgreich für euch. Großartig! Danke für die Inspiration und das fundierte Wissen, das du teilst.
Gutes Gelingen für 2026
Liebe Grüße, Martin
Ach wie cool, das freut mich sehr, dass meine Videos dir dabei geholfen haben! Dir auch alles Gute für’s neue Jahr 🙂
Hi Lea, danke für den Einblick. Was war der Hauptgrund für dich bei der gmbh ?
Risikomitigation, Steuer ?
Warum nicht UG ?
Viel Erfolg und Gruss aus Bonn
Puh schwierig zu sagen, was genau der Hauptgrund war, da kamen viele Dinge zusammen. Langfristig möchte ich natürlich so steueroptimiert wie möglich vorgehen (dann ggf. auch mit Holding, das ist aber gerade noch kein Thema); jetzt akut ging es mir erstmal auch darum, mein Unternehmen etwas zu professionalisieren. Ich merke das total, wie ich anders über mein Business denke und anders an viele Themen herangehe, weil es jetzt eben wirklich ein Unternehmen ist, es fühlt sich losgelöster an von mir als Einzelperson. Und eine UG hat ja nicht wirklich Vorteile, deswegen hab ich mich direkt für die GmbH entschieden.
Hallo Lea,
ich kenne dich ja schon länger (von Sandra H.) und hab mich gefreut, als du 2025 mit Tim zusammen gestartet bist.
Freut mich, dass du dieses Jahr einen Sprung gemacht hast.
Dir alles liebe und viel Spaß, bei allem was du dieses Jahr vor hast.
Herzliche Grüße
Brigitte
Danke für deinen Kommentar, Brigitte! Ich wünsch dir auch ein tolles neues Jahr 🙂
Liebe Lea,
dein Rückblick hat mir richtig gut gefallen. Vor allem, wie du schilderst, wie du dein Business neu ausgerichtet hast und mutig Entscheidungen getroffen hast. Und der Mut hat sich ja wohl auch ausgezahlt, herzlichen Glückwunsch dazu!
Bei dem Part, wie du dich auf den neuen Alltag mit Familie einstellen musstest, habe ich mich direkt wiedererkannt – wie krass die Selbstbestimmtheit anfangs leidet, habe ich auch stark unterschätzt 🙈
Danke, dass du deine Erfahrungen so offen teilst 🙂
Ich wünsche dir ein erfolgreiches Jahr 2026 🚀
Liebe Grüße
Sina
P.S.: Ich habe nach dem Abi unter anderem als Tellerwäscherin im Algonquin Park gearbeitet – das ist definitiv auch einer meiner absoluten Lieblingsorte!
Danke für deinen Kommentar, Sina! Freut mich, dass du dich wiedererkennen konntest. Und wie cool, dass du sogar im Algonquin Park gearbeitet hast 🙂
Hallo liebe Lea,
vielen Dank für den spannenden Einblick! Ich bin immer wieder fasziniert, was für verschiedene Business' es so gibt. Ich spiele zwar seit letztem Jahr vermehrt mit KI rum, bin aber echt kritisch – und in Deinem Business und dem Kooperationsprojekt spielt sie ja offenbar eine große/wachsende Rolle! Herzlichen Glückwunsch zu dem sehr erfolgreichen 2025 und schonmal viel Freude in Kanada!
Alles Liebe
Suzanne
Das stimmt, KI ist aus meinem Business tatsächlich nicht mehr wegzudenken. Ist aber definitiv ein komplexes Thema, in vielerlei Hinsicht 🙂 Danke für deinen Kommentar!
Hallo Lea,
bisher kenne ich dich nur aus den Workshops, die du mit Tim zusammen zu Mission KI gehalten hast. Total spannend, in deinem Jahresrückblick etwas hinter deine Kulissen schauen zu dürfen.
Und irgendwie beruhigend zu lesen, dass uns doch alle irgendwie mehr oder weniger die selben Themen beschäftigen: Content Routinen einhalten, Business und Familienzeit/Freizeit in eine gute Balance bringen, Veränderungen meistern…
Für die Umsetzung deiner diesjährigen Pläne wünsche ich dir viel Erfolg. Und natürlich eine tolle Reise nach Kanada. Da will ich irgendwann auch noch mal hinreisen.
Viele Grüße
Johanna
Absolut, am Ende haben wir alle auf die ein oder andere Art die gleichen Themen 🙂 Wahrscheinlich lese ich auch deswegen so gerne Rückblicke/Einblicke von anderen – man findet sich auch immer selbst darin wieder. Und Kanada kann ich dir nur ans Herz legen, tollstes Land!
Hi Lea,
ich liebe an Tim und dir, dass Ihr so schnell auf den Punkt kommt mit allem, ohne zeitraubendes Blabla vorher! Ich versinke im Moment auch in einem Wust von unklaren Gedanken und ToDos und hab mir erst mal deinen Newsletter abonniert … hab im Gefühl, du schaffst Klarkeit?!
Interessant zu lesen, dass du auch ein ganz normaler Mensch bist hinter dem KI-Coach-Job! Ich wünsche euch mit dem Familienunternehmen Giltjes alles Gute zum Start jetzt, beruflich und privat!
Liebe Grüße, Beate
Vielen Dank, Beate! Ich hoffe sehr, dass ich ganz viel Klarheit schaffen kann 🙂